Eröffnung am Felde: Ein erster Abend, der bleibt
Am 12. September 2026 hat Genuss am Felde in Meyenfeld die Türen geöffnet – mit dem ersten gezapften Bier, Live-Musik von Tino’s Piano Bar und einem Saal, der bis zum letzten Platz besetzt war.

Es gibt Abende, die man nicht planen kann, so sehr man es auch versucht. Der 12. September 2026 war so einer. Um 18:00 Uhr sollte Genuss am Felde offiziell eröffnen, und schon eine halbe Stunde vorher standen die ersten Gäste vor dem Haus Vor dem Moore 1, sahen sich die Schilder an, fotografierten die Luftballons am Aufsteller und fragten, ob sie schon reinkommen dürfen. Sie durften. Und von diesem Moment an war der Abend nicht mehr unserer, sondern der von Meyenfeld.
Wer an diesem Freitag durch die Tür kam, hat zuerst das gesehen, worauf wir in den Wochen davor am meisten Zeit verwendet haben: den Gastraum mit den Holztischen, das warme Licht unter der Holzdecke, die Bar mit den Flaschen und Gläsern im Regal und den Blick durch die Fenster in den Garten. Kein Neubau, keine Kulisse – ein Haus, das schon lange in Meyenfeld steht und jetzt wieder gefüllt wird. Genau so wollten wir es haben.
Das erste Bier zapft der Bürgermeister
Zur Eröffnung eines Hauses mit Bar und Biergarten gehört ein erstes Bier, und wir hatten uns gewünscht, dass es jemand zapft, der die Stadt kennt. Garbsens Bürgermeister Claudio Provenzano hat sich nicht lange bitten lassen. Er stellte sich hinter den Zapfhahn, ließ sich zeigen, wie das Gilde vom Fass ordentlich ins Glas läuft, und hielt das erste volle Glas mit einem Lächeln in die Kamera, das sagt: Das hier ist ein guter Ort. Bei dem einen Glas blieb es nicht: Der Bürgermeister zapfte eine lange Zeit weiter – Freibier für alle, die an diesem Abend zur Bar kamen. Wer wollte, bekam sein Glas direkt vom Stadtoberhaupt in die Hand. Für uns war das mehr als eine nette Geste. Es war das Zeichen, dass Genuss am Felde nicht nur ein neues Restaurant ist, sondern ein Teil von Garbsen.

Danach ging es schnell. Die Tabletts mit den frisch gezapften Gläsern wanderten durch den Saal, an der Bar wurde nachgezapft – lange Zeit vom Bürgermeister persönlich, als Freibier für die Gäste –, und wer lieber Wein oder etwas Alkoholfreies wollte, musste nicht lange warten. Es ist eine besondere Erfahrung, das eigene Konzept zum ersten Mal in Betrieb zu sehen: Küche, Bar und Service laufen nicht mehr auf dem Papier, sondern zwischen echten Tischen mit echten Gästen. Dass es an diesem Abend so ruhig lief, wie es lief, verdanken wir einem Team, das in den Tagen davor mehr geprobt hat, als man von außen sieht.
Worte, Geschenke und ein voller Saal
Irgendwann wurde es kurz still im Saal. Valentino Pecorelli, der Inhaber von Genuss am Felde, stand mit dem Bürgermeister vor den Gästen, und es wurde gesprochen: über das Haus, über Meyenfeld, über die Idee, hier wieder einen Treffpunkt zu schaffen, an dem man nach dem Training, nach der Sitzung oder einfach nach der Arbeit zusammenkommt. Es war keine lange Rede, das passt nicht zu uns. Aber sie hatte einen Kern, an dem wir uns messen lassen wollen: Genuss am Felde soll ein Ort für alle sein, die hier leben, und für alle, die von Garbsen, Hannover, Wunstorf oder Neustadt den Weg zu uns finden.


Dass Nachbarn, Vereine und Freunde des Hauses mit Geschenken kamen, hat uns ehrlich gerührt. Ein Haus eröffnet man mit Handwerkern, Lieferanten und viel Kaffee. Ob es ein Treffpunkt wird, entscheiden die Menschen, die kommen. An diesem Abend saßen sie an langen Tischen dicht beieinander, Familien neben Stammtischrunden, Jüngere neben Älteren, und der Geräuschpegel war genau der, den man sich für einen Gastraum wünscht: Gespräche, Gelächter, klirrende Gläser, kein Gedränge.
Tino’s Piano Bar: Musik, die den Abend trägt
Für die Musik hatten wir uns Tino’s Piano Bar gewünscht, und die Entscheidung war richtig. Ein Pianist im Saal ist etwas anderes als eine Playlist aus dem Lautsprecher. Die Musik lag unter den Gesprächen, ohne sie zu übertönen, sie zog an, wenn die Gläser zum Anstoßen gehoben wurden, und sie nahm sich zurück, wenn gesprochen wurde. Genau diese Art von Abend wollen wir öfter haben. Welche Termine folgen, geben wir auf der Veranstaltungsseite und auf Instagram bekannt – die Bühnenecke im Saal hat sich an diesem Abend jedenfalls bewährt.

Was ihr ab jetzt bei uns findet
Der Eröffnungsabend war ein Fest, aber Genuss am Felde ist im Alltag gedacht. Deshalb hier in Kürze, was euch ab jetzt erwartet, wenn ihr Vor dem Moore 1 vorbeikommt:
- Gastraum und Bar: italienische Küche mit Pizza, Pasta und Antipasti, dazu Schnitzel, Currywurst und Schweinefilet unter „Meyenfeld Spezial“ – dazu Kinderkarte und hausgemachte Desserts.
- Biergarten: die Tische vor dem Haus unter den Schirmen, solange das Wetter mitspielt. Gilde vom Fass, Spritz, offene Weine und die Karte aus der Küche.
- Kegelbahn: bahnweise reservierbar, für Kegelclubs, Freundesrunden und Firmen. Bei Feiern kommt die Bahn für 20 € pro Bahn dazu.
- Saal und Raum unten: der Saal für 150 bis 200 Gäste, der Raum unten für bis zu 50 Personen – für Hochzeiten, Geburtstage, Firmenfeiern, private Feiern und Trauerfeiern.
Geöffnet haben wir ab jetzt Dienstag bis Sonntag von 17:00 bis 21:30 Uhr, Montag ist Ruhetag. Wer reservieren oder eine Feier anfragen möchte, nutzt am besten das Formular auf der Kontaktseite oder ruft an. Wir antworten schnell, meistens noch am selben Tag.


Danke, Meyenfeld
Am Ende des Abends, als die letzten Gäste noch an der Bar standen und die Küche langsam aufräumte, war klar: Der Anfang ist gemacht. Wir danken allen, die gekommen sind, allen, die angestoßen, gegessen, zugehört und getanzt haben, und allen, die mit einem Geschenk oder einfach mit einem guten Wort vorbeigeschaut haben. Dem Bürgermeister für das erste Bier, Tino’s Piano Bar für die Musik und unserem Team für einen Abend ohne Hektik.
Ihr wart noch nicht da? Dann kommt vorbei – auf ein Bier im Biergarten, auf eine Pizza im Gastraum oder auf einen Kegelabend mit Freunden. Genuss am Felde ist eröffnet, und der beste Platz im Haus ist der, an dem ihr sitzt.
„Genuss am Felde soll der Ort sein, an dem sich Meyenfeld trifft. Nach diesem Abend wissen wir: Das kann klappen.“

