Kegelbahn und Partykeller: Zwei Räume, die kaum ein Haus noch hat
Die Neue Presse hat im September 2026 über uns geschrieben und dabei genau die beiden Räume nach vorn geholt, um die es hier seit Jahrzehnten geht. Ein guter Anlass aufzuschreiben, was die Bahnen und der Raum unten heute leisten.

Wenn eine alte Gaststätte umgebaut wird, verschwinden fast immer dieselben zwei Räume zuerst: die Bahnen im Untergeschoss und der Raum, in dem früher gefeiert wurde. Beides braucht Platz, bringt an einem normalen Mittwoch kein Geld und lässt sich schnell zu Lagerfläche erklären. Umso erstaunlicher finden wir unser eigenes Haus in Meyenfeld: Kegelbahn und Partykeller sind hier nicht nur vorhanden, sie werden auch benutzt. Dass diese zwei Räume nun in der Zeitung standen, hat uns gefreut.
Anlass für diesen Beitrag ist ein Text in der Neuen Presse, erschienen im September 2026, kurz nachdem Valentino Pecorelli das Haus Vor dem Moore 1 übernommen und ihm den Namen Genuss am Felde gegeben hat. Was wir Magdalena Jankowski verdanken, die das Haus 30 Jahre lang geführt hat, erzählen wir an anderer Stelle. Hier geht es um die beiden Räume, die den Wechsel unverändert überstanden haben und oft darüber entscheiden, ob eine Feier bei uns stattfindet.
Warum Kegelbahn und Partykeller fast überall verschwunden sind
Eine Bundeskegelbahn ist teuer im Unterhalt und rechnet sich nur, wenn regelmäßig jemand darauf spielt. Fällt ein Kegelclub weg, steht sie still, und irgendwann fragt jemand, wie viele Quadratmeter das eigentlich sind. Dem Feierraum geht es ähnlich: Er kostet Heizung, Reinigung und Aufsicht, während oben im Restaurant der verlässliche Umsatz entsteht. So sind in vielen Orten der Region Hannover erst die Bahnen gegangen, dann der Raum, und übrig blieb ein Gastraum mit Tischen.
Der Verlust fällt erst auf, wenn man ihn braucht. Wer mit zwölf Leuten einen Abend plant, an dem nicht nur gegessen wird, findet zwischen Wunstorf, Neustadt am Rübenberge, Seelze und Langenhagen schnell ein Restaurant, aber selten einen Raum, den man einfach mieten kann. Ein Ort verliert damit mehr als Quadratmeter: Ihm fehlt die Gelegenheit, dass sich Leute treffen, die sich sonst nur zunicken. Deshalb halten wir beides in Betrieb, auch wenn es Arbeit macht.
- Bahnen brauchen Wartung, Platz und Gäste, die verlässlich wiederkommen – fehlt eine der drei Größen, verschwinden sie.
- Ein Feierraum bringt an den meisten Tagen nichts ein und muss trotzdem geheizt und gepflegt werden.
- Viele Häuser haben umgebaut, weil sich Sitzplätze im Restaurant besser rechnen als ein Raum im Untergeschoss.
- Löst sich ein Kegelclub auf, findet sich für eine stillgelegte Bahn nur selten ein neuer.
- Was einmal herausgerissen ist, kommt nicht zurück: Kegelbahn und Partykeller entstehen beim Bau eines Hauses, nicht danach.

Zwei Bahnen, die ihr immer zusammen bekommt
Bei uns stehen zwei Bahnen nebeneinander, und wir vergeben sie nur im Doppel. Das ist keine Verkaufsmasche, sondern Praxis: Auf einer Bahn wartet die Hälfte eurer Leute herum, auf zweien läuft es parallel. Sechs bis zehn Personen pro Bahn sind die Faustregel, größere Gruppen spielen gleichzeitig. Der Preis gilt entsprechend fürs Paar: 20 € pro Stunde für beide Bahnen, wenn ihr bei uns feiert. Einen reinen Kegelabend ohne Feier könnt ihr ebenfalls haben, dazu sprecht ihr uns direkt an.
Genutzt werden die Bahnen von drei Sorten Gästen: von den Kegelclubs mit festem Termin im Kalender, die seit Jahren kommen. Von Freundesrunden, die einen Abend zusammen verbringen wollen, ohne sich gegenübersitzen zu müssen. Und von Feiernden, die zwischen Hauptgang und Dessert nach unten gehen und eine Stunde später deutlich lockerer zurückkommen. Essen und Getränke bringen wir standardmäßig an die Bahnen, das ist kein Sonderwunsch. Alles Weitere steht auf der Seite Kegelbahn mieten.


Der Raum unten hat eine eigene Theke
Wenige Meter neben den Bahnen liegt der Raum, den wir Partykeller nennen und viele im Ort schlicht „den Raum unten“. Modern eingerichtet, eine lange Tafel für 20 Personen, ein Nebentisch für weitere 10, insgesamt Platz für rund 50 Leute. Entscheidend ist aber die Theke, die fest im Raum steht, samt eigener Kühlschränke. Das klingt nach einem Detail und verändert doch den ganzen Abend, weil eure Runde sich selbst versorgen kann.
Genau das unterscheidet einen Partykeller von einem abgetrennten Nebenzimmer. Ihr habt eine eigene Tür, eigenes Licht, eigene Lautstärke und niemanden am Nebentisch, der in Ruhe essen möchte. Oben im Saal ist Platz für 150 bis 200 Gäste, dort finden Hochzeiten, große Geburtstage, Firmenevents und Trauerfeiern statt. Unten geht es um etwas anderes: um eine überschaubare Runde, die einen Abend lang unter sich bleibt und niemanden stört. Beide Ebenen vergeben wir getrennt voneinander.


Vermietet wird zuerst der leere Raum
Unser Mietkonzept ist bewusst einfach. Ihr bekommt zunächst nichts als die Räumlichkeit: Tische, Stühle, Theke, Kühlschränke, Licht. Getränke dürft ihr mitbringen, Kuchen, Deko und Snacks ebenso. Wer mehr möchte, nimmt es gegen Aufpreis dazu – Besteck, Teller und Gläser, Equipment, Getränke vom Haus oder gleich die volle Bewirtung. Nichts davon ist Pflicht, und niemand muss ein Paket nehmen, das er zur Hälfte nicht braucht. Weil der Preis vom Umfang abhängt, nennen wir ihn im Gespräch.
Der Gedanke dahinter ist simpel: Feiern sehen sehr unterschiedlich aus. Eine Geburtstagsrunde bringt Kisten und Kuchen mit und möchte genau das auch dürfen. Ein Firmenkreis will eingedeckte Tische vorfinden und niemanden, der zwischendurch selbst hinter die Theke muss. Beides geht in demselben Raum, ihr müsst euch nur vorher entscheiden. Sagt uns beim Vorgespräch, wo ihr selbst anpacken wollt und wo lieber nicht – den Rest sortieren wir, damit an eurem Abend niemand mehr etwas organisieren muss.
- Der reine Raum ist die Grundlage – alles Weitere entscheidet ihr selbst und könnt es auch weglassen.
- Eigene Getränke und eigene Sachen sind ausdrücklich erlaubt, dafür ist die Theke mit den Kühlschränken da.
- Geschirr, Gläser und Equipment gibt es gegen Aufpreis, wenn ihr euch das Schleppen sparen wollt.
- Volle Bewirtung durch unser Personal ist möglich, dann läuft der Abend wie oben im Restaurant.
- Die Bahnen könnt ihr für 20 € pro Stunde dazunehmen, ohne den Raum zu wechseln.
- Im Sommer lässt sich der Biergarten auf Anfrage zur Raummiete dazubuchen, im Winter bleibt er zu.
Warum das gerade für junge Leute passt
Ausdrücklich gedacht ist der Raum unten auch für junge Leute, die ihren 18. Geburtstag feiern wollen. Die Ausgangslage kennt fast jeder: Die Wohnung der Eltern ist zu klein, dreißig Leute im Wohnzimmer sind keine gute Idee, und einen Saal zu mieten sprengt jedes Budget, das man mit achtzehn hat. Der leere Raum schließt diese Lücke. Ihr zahlt für die Räumlichkeit, bringt eure Getränke mit und steckt das Gesparte in die Musik oder in die Bahnen nebenan. Mehr dazu steht auf der Seite Partyraum mieten.
Dasselbe gilt für Abschlussfeiern, Vereinsrunden und alle anderen Termine, bei denen die Rechnung vorher feststehen muss. Auch Geburtstage in der Familie laufen unten oft entspannter als oben im Saal, weil niemand eine Bühne braucht. Unser Schwerpunkt bei der Vermietung liegt im Winterhalbjahr, wenn draußen nichts mehr geht und der Biergarten geschlossen hat. Wer einen Termin im Januar oder Februar im Kopf hat, spricht uns am besten früh an: Dann bleibt in Ruhe Zeit zu klären, ob ihr nur den Raum braucht oder Geschirr, Getränke und Bewirtung dazu.
Ein Abend, an dem beides zusammenkommt
Das Schöne an Kegelbahn und Partykeller im selben Untergeschoss ist, dass ihr euch nicht entscheiden müsst. Eine Runde sitzt an der Tafel, drei Leute stehen an der Theke, vier spielen nebenan eine Partie und wechseln sich ab. Niemand sitzt fest, und niemand muss zwei Stunden lang reden, ohne etwas zu tun zu haben. Feiern, die sonst nach dem Essen auseinanderfallen, bekommen so einen zweiten Teil. Deshalb sagen wir im Vorgespräch fast immer: Nehmt die Bahnen dazu, auch wenn ihr gar nicht kegeln könnt.
Praktisch heißt das: Legt die Bahnen mitten in den Abend und nicht ans Ende. Erst trifft sich die Runde an der Tafel, nach dem Essen geht ein Teil hinüber, und zurück kommt die Gruppe anders sortiert als vorher – wer sich bis dahin nur zugenickt hat, steht plötzlich zu zweit an derselben Bahn. Getränke laufen dabei weiter, weil wir sie euch nach unten bringen. Ob diese Reihenfolge zu eurem Anlass passt, klären wir am Telefon; bei Firmenevents und privaten Feiern raten wir meistens dazu.
„Die beiden Räume waren schon da, als ich das Haus übernommen habe. Meine Aufgabe ist nicht, sie neu zu erfinden, sondern dafür zu sorgen, dass sie nicht leer stehen.“
Was in der Neuen Presse stand
Die Neue Presse gehört zu den Redaktionen, die sich den Wechsel in Meyenfeld angesehen haben. Aufgefallen ist uns dabei vor allem eines: Die Überschrift stellt weder das Essen noch den neuen Namen nach vorn, sondern die beiden Räume im Untergeschoss. Von außen sieht offenbar jeder sofort, was hier das Besondere ist – uns selbst kommen Kegelbahn und Partykeller nach ein paar Wochen Betrieb längst normal vor. Manchmal braucht es einen Blick von draußen, damit man das eigene Haus wieder richtig sieht.
Den Bericht selbst haltet ihr hier nicht in den Händen: Er erscheint bei der Neuen Presse und ist dort kostenpflichtig. Was dort steht, bleibt deshalb dort – auf dieser Seite findet ihr keine Zeile daraus, sondern allein unsere eigene Sicht auf die Räume. Uns freut daran vor allem, dass ausgerechnet das Untergeschoss der Aufhänger war und nicht der Namenswechsel. Wir nehmen das weniger als Auszeichnung denn als Erinnerung, die beiden Räume nicht schleifen zu lassen. Eine Übersicht aller Berichte findet ihr im Pressebereich, verlinken können wir sie, sobald uns die Links vorliegen.
Kegelbahn und Partykeller für euren Termin
Wenn ihr einen Abend bei uns plant, muss der erste Kontakt nichts Feierliches haben. Ruft an unter 05131 2836, schreibt uns über die Seite Kontakt oder meldet euch bei Instagram, dort findet ihr uns als @genussamfelde_meyenfeld. Wir sagen euch dann, ob euer Wunschtermin machbar ist, was der Raum unten in eurem Fall kostet und ob sich die Bahnen dazu lohnen. Je früher wir Bescheid wissen, desto einfacher lässt sich beides an einem Abend zusammenlegen.
- Nennt uns das Datum und eine ungefähre Personenzahl, dann wissen wir sofort, ob der Raum unten oder der Saal passt.
- Schreibt dazu, ob ihr nur die Räumlichkeit braucht oder Geschirr, Getränke und Bewirtung mitbestellen wollt.
- Sagt uns, ob die Kegelbahnen dazukommen sollen – 20 € pro Stunde für beide zusammen, an eurem Abend für euch reserviert.
- Am Telefon erreicht ihr uns innerhalb der Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 16:30 bis 21:30 Uhr, Sonntag 12:00 bis 20:00 Uhr, Montag Ruhetag.
- Wollt ihr nur kegeln und nicht feiern, macht uns gleich einen Vorschlag für Uhrzeit und Dauer – dann geht die Absprache schneller.
Und wer das Haus erst einmal sehen will, kommt zum Essen vorbei und lässt sich die Räume zeigen; das dauert fünf Minuten und beantwortet mehr Fragen als jede Beschreibung. Die Gerichte stehen unter Restaurant & Speisekarte; wer sie lieber ausdruckt, findet dort das PDF. Ob an eurem Wunschabend ohnehin schon etwas im Haus läuft, verrät die Seite Veranstaltungen. Kegelbahn und Partykeller stehen jedenfalls beide noch da, wo sie seit Jahrzehnten stehen – und gebaut wurden sie nicht dafür, leer zu bleiben.

