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Aus dem Haus6 Min. Lesezeit

Vereinsheim Meyenfeld: Ein Haus, das dem Ort gehört

Das Vereinsheim Meyenfeld ist zugleich die einzige Gaststätte im Ort – was das im Alltag bedeutet, was Magdalena Jankowski in 30 Jahren aufgebaut hat und was davon geblieben ist.

Genuss am Felde von außen – Vor dem Moore 1

Wenn du in Meyenfeld einen Ort suchst, an dem sich Leute treffen, ohne sich vorher verabredet zu haben, bleibt genau einer übrig: das Haus Vor dem Moore 1. Es ist das Vereinsheim Meyenfeld, also das Vereinsheim des MTV, und zugleich die einzige Gaststätte im Ort. Beides unter einem Dach ist selten geworden. In vielen Dörfern der Region Hannover gibt es noch das eine oder noch das andere – hier sind es dieselbe Tür, derselbe Tresen und dieselbe Küche.

Wir schreiben das auf, weil uns seit der Eröffnung immer wieder dieselbe Frage gestellt wird: Ist Genuss am Felde jetzt ein italienisches Restaurant oder das Vereinsheim? Die Antwort lautet: beides, und das ist kein Widerspruch. Wer verstehen will, wie so ein Haus funktioniert, schaut weniger auf die Speisekarte als auf den Kalender. Der füllt sich hier nicht nur mit Tischreservierungen, sondern mit Versammlungen, Jahresabschlüssen, Kegelrunden und den Abenden, an denen eine Mannschaft nach dem Spiel sitzen bleibt.

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Warum das Vereinsheim Meyenfeld mehr ist als ein Gastraum

Ein Vereinsheim ist im Grunde ein Wohnzimmer, das niemandem allein gehört. Es muss an einem Dienstag um halb acht eine Versammlung mit Tagesordnung aushalten und zwei Stunden später eine Runde, die nur noch reden will. Es muss den Jahresabschluss tragen, bei dem einmal im Jahr alle kommen, die sonst nur am Spielfeldrand stehen. Und es muss auch dann offen sein, wenn an einem Mittwoch nur vier Gäste da sind. Diese Mischung kann man nicht durchrechnen, man muss sie wollen.

Dazu kommt die zweite Rolle. Als einzige Gaststätte im Ort sitzen hier nicht nur Vereinsleute: Jemand kommt nach der Arbeit auf ein Bier, eine Familie geht sonntags essen, ohne nach Garbsen-Mitte, Wunstorf oder Hannover zu fahren, und eine Nachbarin fragt, ob samstags noch ein Tisch für acht frei ist. Ein Haus, das Vereinsheim und Wirtshaus zugleich ist, hat deshalb keine Zielgruppe im üblichen Sinn. Es hat einen Ort, und der ist die Zielgruppe.

  • Versammlungen brauchen Ruhe und Platz für Unterlagen – und einen Wirt, der zwischen zwei Tagesordnungspunkten nicht mit dem Tablett durchläuft.
  • Der Jahresabschluss ist der Abend, an dem alle kommen: Der Saal muss groß genug sein und die Küche gleichzeitig liefern können.
  • Ein Stammtisch lebt davon, dass sein Tisch am gewohnten Platz steht und nicht wegen einer Feier verschoben wird.
  • Nach dem Spiel kommt die Mannschaft nicht wegen der Karte, sondern weil es der Ort ist, an dem man noch zusammenbleibt.
  • Kegelabende gehören zu den ältesten festen Terminen im Haus und funktionieren nur, wenn die Bahnen frei sind, wenn die Gruppe kommt.
Gastraum mit Holztischen und Blick in den Garten
Der Gastraum: an einem Abend Restaurant, am nächsten Versammlungsraum – das Haus wechselt die Rolle, ohne umgebaut zu werden.
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30 Jahre Magdalena Jankowski

Bevor hier Genuss am Felde stand, stand hier drei Jahrzehnte lang Magdalena Jankowski. Sie hat das Haus 30 Jahre geführt und sich zur Ruhe gesetzt. Diesen Satz schreibt man schnell, aber 30 Jahre Vereinsheim Meyenfeld bedeuten dreißig Weihnachtsfeiern, dreißig Jahresabschlüsse, unzählige Kegelabende und sehr viele Abende, an denen sie längst hätte Feierabend machen können und es nicht getan hat. Wer so lange durchhält, hält nicht nur einen Betrieb am Laufen, sondern einen Treffpunkt.

Davor haben wir großen Respekt. Ein Haus so lange am Leben zu halten, ist etwas anderes, als eines neu zu eröffnen. Dass es diesen Treffpunkt überhaupt noch gibt, ist ihr Verdienst – wir haben ihn nicht erfunden, sondern übernommen. Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, geht auf sie zurück: dass der Verein hier seinen Platz hat, dass die Kegelbahnen benutzt werden, dass man einfach reingehen kann. Die Eckpunkte der Hausgeschichte stehen auf der Seite Über uns.

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Ein neuer Name, dasselbe Haus

Seit dem 12. September 2026 führt Valentino Pecorelli den Betrieb, er ist 29 Jahre alt. Die häufigste Frage in den ersten Wochen war nicht die nach der Küche, sondern die nach der Kontinuität: Bleibt das hier unser Vereinsheim? Die Antwort steht im Grundriss. Das Haus ist dasselbe, die Kegelbahnen sind dieselben, der Partykeller unten ist derselbe Raum, und die Rolle im Ort hat sich nicht verschoben. Zwei Zeitungen aus der Region haben über den Wechsel berichtet; uns war daran vor allem der Tenor wichtig: Es geht weiter, es fängt nicht neu an.

Was geblieben ist und was neu ist, lässt sich kurz nebeneinanderstellen. Manches davon war keine Geschmacksfrage, sondern die Entscheidung darüber, was ein Haus mit einer Küche an sechs Tagen in der Woche verlässlich leisten kann.

  • Geblieben ist das Haus Vor dem Moore 1 mit Saal, Untergeschoss, Biergarten und Parkmöglichkeiten direkt davor.
  • Geblieben sind die beiden Kegelbahnen, die ihr weiterhin nur zusammen bekommt – Faustregel sechs bis zehn Personen pro Bahn.
  • Geblieben ist der Partykeller unten mit der langen Tafel für 20 Personen, dem Nebentisch für 10 und rund 50 Plätzen insgesamt.
  • Geblieben ist die Rolle als Vereinsheim des MTV Meyenfeld und als einzige Gaststätte im Ort – daran haben wir bewusst nichts verändert.
  • Neu ist die Küche: italienisch mit Antipasti, Pasta und Pizza aus dem Ofen, dazu die Rubrik „Meyenfeld Spezial“ mit Schnitzeln, Currywurst, Hähnchenbrust und Schweinefilet.
  • Neu sind Name und Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 16:30 bis 21:30 Uhr, sonntags von 12:00 bis 20:00 Uhr, Montag ist Ruhetag.
Kegelkugel auf der Bahn, dahinter die aufgestellten Kegel
Lange Tafel im Partyraum unten mit Platz für 20 Personen
Zwei Dinge, die geblieben sind: die Kegelbahnen im Untergeschoss und die lange Tafel im Raum unten.
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Warum eine Pizza „Pizza MTV Meyenfeld“ heißt

Auf der Karte steht eine Pizza MTV Meyenfeld, und es gibt eine Penne Meyenfeld. Das hat sich niemand am Schreibtisch ausgedacht. Wenn ein Haus das Vereinsheim eines Sportvereins ist, taucht der Verein irgendwann auch auf der Karte auf – so wie anderswo das Bier nach der Brauerei zwei Straßen weiter heißt. Es ist die einfachste Art, den Ortsnamen dorthin zu schreiben, wo ihn täglich jemand liest, und die kürzeste Erklärung dafür, wo man gerade sitzt.

Uns gefällt daran, dass es keine Erläuterung braucht. Wer aus Meyenfeld kommt, versteht den Namen sofort. Wer aus Wunstorf, Neustadt am Rübenberge, Seelze oder Langenhagen herfährt, fragt einmal nach und hat danach die halbe Hausgeschichte gehört. Welche Gerichte es sonst gibt, vom Antipasti Valentino über die Penne am Felde bis zur Kinderkarte, steht vollständig auf der Seite Restaurant & Speisekarte, dort auch als PDF zum Herunterladen. Ein Name auf der Karte erklärt manchmal mehr über ein Haus als ein ganzer Absatz auf der Startseite.

Pizza MTV Meyenfeld aus dem Ofen
Die Pizza MTV Meyenfeld: Der Name kommt nicht aus der Werbung, sondern aus dem Haus.
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Die Räume im Vereinsheim Meyenfeld und wofür sie taugen

Oben der Saal für 150 bis 200 Gäste: der Raum für Hochzeiten, große Geburtstage, Firmenevents, Vereinsversammlungen und Trauerfeiern. Unten der Partykeller, modern eingerichtet, mit eigener Theke und Kühlschränken, einer langen Tafel für 20 Personen, einem Nebentisch für weitere 10 und rund 50 Plätzen. Vermietet wird zunächst der reine Raum: Eigene Getränke, Kuchen, Deko und Snacks dürft ihr mitbringen. Besteck, Teller, Gläser, Equipment oder Getränke vom Haus gibt es gegen Aufpreis, Bewirtung und voller Service sind möglich, aber kein Muss. Details stehen auf der Seite Partyraum mieten.

Dazu die zwei Kegelbahnen, die ihr immer zusammen bekommt. Bei Feiern kosten sie 20 € pro Stunde für beide Bahnen zusammen, ein reiner Kegelabend ohne Feier läuft auf Anfrage; mehr dazu steht auf der Seite Kegelbahn mieten. Essen und Getränke bringen wir standardmäßig an die Bahnen, ohne Aufschlag – nicht als Extra, sondern weil es anders nicht funktioniert, wenn oben gleichzeitig eine Versammlung läuft. Der Biergarten unter den Gilde-Schirmen ist reine Sommersache und im Winter geschlossen.

Wir haben kein leeres Haus übernommen, sondern ein volles. Unsere Aufgabe ist, dass es voll bleibt – für den Verein genauso wie für alle anderen im Ort.

Valentino Pecorelli, Inhaber
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Wenn ihr selbst einen Vereinsabend plant

Das gilt auch, wenn ihr woanders feiert: Vereinsabende scheitern selten am Essen, sondern fast immer an drei Punkten. Erstens am Termin – legt die Versammlung nicht auf denselben Abend wie ein Heimspiel, sonst fehlt die Hälfte. Zweitens am Raum: Ein Saal, in dem zwanzig Leute sitzen, wirkt leer und laut zugleich, ein kleinerer Raum trägt die Runde besser. Drittens am Ablauf – wer erst redet und danach isst, hat eine konzentrierte Versammlung und einen entspannten Rest des Abends.

Und ganz praktisch: Sagt eurem Wirt früh, wie viele ihr seid, wann ihr Ruhe braucht und wann es losgehen darf. Das klingt banal, entscheidet aber darüber, ob mitten in der Abstimmung jemand mit dem Tablett durch den Raum läuft. Im Vereinsheim Meyenfeld stimmen wir das im Vorgespräch ab. Preise für Raum, Bewirtung und Zusatzleistungen besprechen wir persönlich, weil sie vom Umfang und von der Personenzahl abhängen – ihr bekommt ein Angebot für euren Abend statt einer Pauschale, die auf niemanden passt.

Wir sind Dienstag bis Samstag ab 16:30 Uhr da, sonntags ab 12:00 Uhr, montags ist Ruhetag. Erreichbar sind wir unter 05131 2836, über das Formular auf der Seite Kontakt oder bei Instagram unter @genussamfelde_meyenfeld. Was als Nächstes im Haus ansteht, sammeln wir auf der Seite Veranstaltungen. Parken könnt ihr direkt am Haus, und für größere Runden meldet ihr euch am besten vorher kurz an. Und wer einfach nur essen möchte, ohne Verein, ohne Anlass und ohne Termin: Dafür ist das Haus genauso da.

Kommt vorbei – wir sind eröffnet.

Tisch reservieren, Kegelbahn buchen oder eure Feier anfragen: Schreibt uns, wir melden uns schnell.